Bußgeldaktion Familie Müller/Dietrich

Bitte unterstützt Familie Müller/Dietrich mit der Überweisung von kleinen Beträgen und bringt Eure Solidarität mit der Familie und ihrem und unserem gemeinsamen Willen nach Bildungsfreiheit in Deutschland zum Ausdruck.

Aktueller Stand: Von insgesamt 1869,50 € sind bereits 1117,25  € eingegangen.
Offener Betrag: 752,25 €

Familie Müller/Dietrich aus Sachsen hat drei Söhne, die seit vier Jahren nicht mehr die Schule besuchen. Die älteren Söhne besuchten eine Privatschule. Als die Einschulung des jüngsten Sohnes bevorstand, entschied sich die Familie für ein Leben ganz ohne Schule. Die Söhne lernen entsprechend ihren Interessen, Lernmethoden und persönlichen Zielen.

Zwei Jahre lang konnten sie die deutsche Schulanwesenheitspflicht umgehen, indem die Söhne an einer Schule im Ausland angemeldet waren, dann kamen sie aber durch die Anzeige eines Nachbarn ins Blickfeld der Behörden. Seitdem wurden insgesamt 3 Bußgeldverfahren eingeleitet. Gegen alle Bußgeldbescheide hat die Familie Einspruch eingelegt. Weiter wurden drei Vollzugsanordnungen zur Verpflichtung zur Anmeldung der Söhne an einer öffentlichen Schule in Sachsen erlassen. Bei Nichtbefolgung wurden jeweils 500€ Zwangsgeld angedroht.
Am 30.03.2017 wurde über die Bußgeldbescheide verhandelt. Nachdem die Richterin zu verstehen gegeben hat, dass sie der Argumentation des Verteidigers nicht folgen wird, wurde der Einspruch auf die Rechtsfolgen beschränkt, d.h., die Bußgeldhöhe wurde in Frage gestellt. Nach Ansicht des Ordnungsamtes ist die Höhe des Bußgeldes in Relation zur Dauer der „Nichtbeschulung“ anzusehen, was seitens des Gerichtes auch so gesehen wurde. Nach abschließender Erörterung, dass ein Urteil, kein anderes Ergebnis haben würde, als die schon erlassenen Bußgeldbescheide, wurden die Einsprüche zurückgenommen um die Gerichtskosten gering zu halten und nicht noch ein weiteres Urteil pro Schulpflicht zu erhalten.
Insgesamt sind nun Bußgelder in Höhe von 2 x 791,- € sowie einmal 278,50 € insgesamt also 1869,50 € an das Landratsamt Meißen zu zahlen.
Die Aktenzeichen lauten:                 73109192.6
                                                               73109193.6
                                                               73109427.6
Bitte nennt im Falle einer Spende alle drei Aktenzeichen im Betreff der Überweisung.
Diese sollte erfolgen an das:
Landratsamt Meißen
DE71 8505 5000 3103 1031 06
Bitte schickt Matthias eine Nachricht über den gespendeten Kleinbetrag, damit er weiß, wieviel Geld bereits eingegangen ist, an: matthias@bvnl.de

Bußgeldaktion Familie Isenberg

Diese Aktion ist beendet! Danke an alle, die gespendet haben! 

„Finley* ist ein sehr sensibler Junge, der schon früh für sich erkannt hat, dass er in großen, fremdgesteuerten Gruppen mit viel Lärm nicht sein will. Er ist im August 2016 eingeschult worden. Inzwischen hat er eine 2. Schule ausprobiert, aber er fühlt sich auch dort nicht wohl. Er will lieber allein und in seinem eigenen Tempo lernen. Seine Eltern unterstützen ihn dabei, weil er so wieder interessiert und gesund und fröhlich ist.
Das schulische Umfeld erzeugte Druck und Unwohlsein und er wurde krank. Schulgespräche führten keine Veränderung herbei und so weigerte er sich weiterhin. Die Schule erkannte die Problematik, trotz enger Zusammenarbeit mit den Eltern, nicht an und initiierte ein Bußgeldverfahren.
Die Familie plant einen Umzug und kann gerade keine Energie für eine gerichtliche Auseinandersetzung aufbringen und bittet um Unterstützung.
Bitte überweist einen kleinen solidarischen Geldbetrag und schickt Daniela Isenberg eine kurze Email an: daniela@bvnl.de, damit sie weiß, wie viel Geld bereits eingegangen ist.
 
Bankverbindung:
Kasse Hamburg
Deutsche Bundesbank Hamburg
IBAN: DE19 2000 0000 0020 0015 33
BIC: MARKDEF1200
Vertragsgegenstandsnummer 7243000033101

Bußgeldaktion Familie Lehmann/Przybylski

Diese Aktion ist beendet! Danke an alle, die gespendet haben! 

Wer die Familie auch weiterhin unterstützen möchte, kann dies gerne über die Freilerner-Solidargemeinschaft tun.

Madita ist fast 9 Jahre alt. Sie bildet sich selbstbestimmt. Schon immer.
Ihre Mutter Kristin Lehmann wurde von der Schulaufsichtsbehörde im September 2014 aufgefordert, Madita in einer sächsischen Schule anzumelden, obwohl sie gerade an einer polnischen Fernschule eingeschult worden war, die ihre Geschwister Roman und Saskia zu diesem Zeitpunkt bereits seit 2 Jahren besuchten und das Schulamt bisher nichts dagegen einzuwenden hatte.
Die Mutter widersprach dem Bußgeldbescheid und ging vor Gericht.
Dort wurde der Bescheid jedoch bestätigt.
Es ist ein Betrag von 264,00 € zu zahlen. Bitte unterstützt die Familie mit kleinen Beträgen und überweist direkt an:
Empfänger:  Landesjustizkasse Chemnitz, 09109 Chemnitz
IBAN:            DE56870000000087001500
BIC:               MARKDEF1870
RG.-Nr. :        808412622722
Bitte schickt Kristin eine Nachricht über den gespendeten Kleinbetrag, damit sie weiß, wieviel Geld bereits bei der Landesjustizkasse eingegangen ist, an: kristin@bvnl.de
Die Familie wird in anderen Prozessen von der Freilerner-Solidargemeinschaft e.V. unterstützt.

Bußgeldaktion Familie Meier*

Diese Aktion ist beendet! Danke an alle, die gespendet haben! 

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Pia*, geht die ersten vier Jahre sehr gerne zur Schule. Auch die fünfte Klasse eines Gymnasiums, besucht sie noch gerne. Sie fühlt sich in der Klassengemeinschaft wohl und kommt auch nach wie vor gut mit dem Stoff mit.
Doch sie ist oft krank, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit machen es ihr immer wieder unmöglich die Schule zu besuchen. Da auffällt, daß die Symptome ausschließ-lich in der Schulzeit, nicht aber in den Ferien auftreten, wird nach und nach ein direkter Bezug zur Schule erkennbar. Sie wechselt daher zur 6. Klasse in eine Waldorfschule, in der Hoffnung, daß es dort mit weniger Druck, den sie sich teilweise selbst mit ihrem
Anspruch an sich macht, besser geht. Doch immer noch klagt sie oft über die o.g. Symptome die ihr einen Schulbesuch in gleichbleibender Regelmäßigkeit unmöglich machen. Der Verdacht auf eine Schulunverträglichkeit verstärkt sich.

Durch Blicke über den Tellerrand (Bildung ist, schaut man über die
Landesgrenzen, nicht nur in der Schule möglich) und die aktive
Auseinandersetzung mit der Thematik, erkennt sie für sich, daß sie sich
frei bilden möchte. Ihre Mutter Beate* ermöglicht ihr den Schritt und soll deshalb nun ein Bußgeld von 307,00 € bezahlen.

Bitte unterstützt Beate* mit einem kleinen Geldbetrag und schickt ihr eine kurze Email an: Beate@bvnl.de, damit sie weiß, wieviel Geld bereits bei der Justizkasse eingegangen ist.

Bankverbindung:

Justizkasse NRW
IBAN: DE84 4400 0000 0041 0015 09
BIC: MARKDEF1440
Dt.Bundesbank Fil.Dortmund
Verwendungszweck: Kassenzeichen X100221453513X

*Name geändert

Bußgeldaktion Familie Schomaker

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Marie Sophie Schomaker möchte sich lieber selber bilden, statt zur Schule zu gehen. Sie ist seit Sommer 2015 Freilernerin und lernt begeistert, mit Betreuung durch die Clonlara Schule.

In der Schule ist Marie Sophie im Schuljahr 2014/2015 oft krank gewesen, weil sie sich dort schlecht fühlte. Sie wollte lieber zu Hause sein und lernen. Die Strenge und das Anschreien der Lehrerinnen, der Druck in der Schule, die Einschränkung der Toilettengänge und der Bewegung, das ruppige Verhalten von Mitschüler/innen und die Langeweile in der Schule setzten Marie Sophie zu. Es ging ihr in ihrer Schulzeit immer schlechter, sie bekam Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit und fehlte viel in der Schule. Marie Sophie war durch den erzwungenen Schulbesuch gereizt, genervt, sie zog sich innerlich zurück und war verzweifelt.
Um dem Willen und Wunsch der Tochter zu entsprechen und deren Gesundheit zu retten, entschied sich die Familie für das Freilernen. Seitdem hat die Familie schon diverse Termine und Briefverkehr mit den Ämtern hinter sich gebracht: mit der Landeschulbehörde (Rechtliche Abteilung und Schulpsychologen), mehrere Gespräche mit dem Jugendamt (einschließlich Hausbesuch), zwei Hausbesuche des Verfahrensbeistandes für die Tochter, zwei Gerichtsverhandlungen und zur Zeit Hausbesuche, Tests und Termine wegen der Erstellung des gerichtlich angeordneten Gutachtens.

Die Mutter hat nun schon 9 Bußgeldbescheide bekommen. In einem Bußgeld-Gerichtsverfahren im Mai wurden ca. 950 € Bußgeld verhandelt. Die Familie soll nun   lt. Gerichtsurteil einen Gesamtbetrag von 427,50 € (300 € Bußgeld und 127,50 € Verfahrens- und Gerichtskosten) bezahlen. Weiterlesen

Bußgeldaktion Familie Lehmann/Przybylski

Diese Aktion ist beendet! Danke an alle, die gespendet haben! 

Wer die Familie auch weiterhin unterstützen möchte, kann dies gerne über die Freilerner-Solidargemeinschaft tun.

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Roman ist fast 17 Jahre alt. Er bildet sich selbstbestimmt. Schon immer. Seine Mutter Kristin wurde von der Schulaufsichtsbehörde im September 2014 aufgefordert, Roman in einer sächsischen Schule anzumelden, obwohl Roman da schon 2 Jahre lang Schüler einer polnischen Fernschule war und das Amt bisher nichts dagegen einzuwenden hatte.

Die Mutter widersprach dem Bußgeldbescheid und ging vor Gericht. Dort wurde der Bescheid jedoch bestätigt.

Es ist ein Betrag von 264,00 € zu zahlen. Bitte unterstützt die Familie mit kleinen Beträgen und überweist direkt an:

Empfänger:  Landesjustizkasse Chemnitz, 09109 Chemnitz
IBAN:            DE56870000000087001500
BIC:               MARKDEF1870
RG.-Nr. :        808412567961

Bitte schickt Kristin eine Nachricht über den gespendeten Kleinbetrag, damit sie weiß, wieviel Geld bereits bei der Landesjustizkasse eingegangen ist, an: Kristin@bvnl.de.

Über die Geschichte der Familie kann man hier weitere Informationen finden. 

Bußgeldaktion Familie Engelbrecht

Diese Aktion ist beendet! Danke an alle, die gespendet haben! 

Wer die Familie auch weiterhin unterstützen möchte, kann dies gerne über die Freilerner-Solidargemeinschaft tun.

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Die 2. Tochter der Familie Engelbrecht aus Leipzig geht nicht zur Schule. Sie ist 8 Jahre alt und hatte sich wirklich auf die Schule gefreut. Es gab eine Schulanfangsparty und obwohl ihre beiden älteren Geschwister bereits Freilerner sind, wollte sie es gern in der Schule probieren.

Doch schon nach wenigen Tagen ertrug sie die Langeweile und Enge der Schule nicht. Sie ist ein so fröhliches, wißbegieriges und kontaktfreudiges Kind. Dort sollte sie nun langweilige Aufgaben erfüllen, konnte kaum Fragen stellen, sich nicht frei bewegen und nur in den Pausen mit den Mitschülern reden und spielen.
Das gefällt ihr nicht und sie bildet sich wieder von zu Hause aus.

Die Eltern Heike und René haben sie nicht gezwungen in die Schule zu gehen, sondern ermöglichen ihrer Tochter, sich weiterhin selbstbestimmt zu bilden und sollen nun ein Bußgeld von 118,50 € zahlen.

Bitte unterstützt die Bildungsfreiheit, indem Ihr Familie Engelbrecht helft, den Betrag zu zahlen. Überweist solidarisch kleine Beträge direkt an die

Stadtkasse Leipzig
IBAN DE14860555921100148155
BIC WELADE8LXXX
Verwendungszweck Kassenzeichen: 31163090008904

Bitte teilt Heike mit, welchen Betrag Ihr überwiesen habt, damit sie immer weiß, wieviel bereits eingegangen ist. heike@bvnl.de

Danke für Eure Unterstützung!